Sie arbeiten viel – aber der Erfolg lässt auf sich warten?

Gehören auch Sie zu den Dienstleistern, die sich die Kundenzufriedenheit als oberstes Ziel gesetzt und Tag und Nacht für Ihre Kunden da sind? Und trotzdem sind Sie nicht so erfolgreich, wie Sie es gerne hätten?

Auch hier kann ein einfaches Controlling helfen, indem Sie einen gezielten Blick auf Ihre Dienstleistungen und Ihre Preiskalkulation werfen.

Aber zunächst muss ein Ziel her: z.B. wie viele Stunden Sie arbeiten möchten und wie viel Sie mit welcher Dienstleistung verdienen möchten.

Unterschiedliche Kundengruppen können auch unterschiedlich zahlen, denken Sie an den Friseur, der für Frauen immer teurer ist. Ein Kunde zu später Stunde, muss mit einem Spätzuschlag leben. Ihrer Kreativität ist keine Grenze gesetzt.

Vielleicht haben Sie ja ein Programm, mit dem Sie Angebote und Rechnungen schreiben, damit können Sie auch den Erfolg Ihrer neuen Preisstrategie prüfen. Eine kleine Exceltabelle tut es natürlich auch.

So geht Controlling einfach und erfolgreich. Mehr Infos gibt es in einem kostenlosen E-Book unter

http://www.active-books.de/coaching-und-management.html?&tx_kjebook_pi1[ebook]=411&cHash=d730c59e72

Bis zum nächsten Mal.

Ingrid Neyen

 

Erfolgreiches Controlling in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Sie haben bisher Ihr Unternehmen gut geführt und waren erfolgreich. Über ein Controlling haben Sie nie nachgedacht, warum auch – es lief und läuft ja auch alles gut. Ihr Steuerberater oder Ihr Buchhaltungsbüro stellt Ihnen regelmäßig betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Verfügung, die Sie aber bisher eher nebensächlich betrachtet haben.

Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie etwas ändern möchten: Sie planen eine Vergrößerung der Firma, oder Sie möchten Ihre Produktpalette ändern, vielleicht möchten Sie auch nur Kosten sparen, um Ihren Gewinn zu erhöhen.

Das ist großartig, da Sie sich Gedanken über Ihr Unternehmen machen und noch mehr gefällt mir, dass Sie sich ein Ziel gesetzt haben.

Grundvoraussetzung für jedes erfolgreiche Controlling sind ein oder mehrere Ziele. Für ein Controlling müssen die Ziele aber messbar sein, d.h., um bei den Beispielen von vorhin zu bleiben:

  • Ihr Ziel ist das Einstellen von 2 neuen Mitarbeitern mit Kosten von 30.000 Euro und einer Umsatzsteigerung von 50.000 Euro, nicht nur eine Vergrößerung der Firma
  • Ihr Ziel ist das Auslaufen der Produkte A und C und die Neueinführung der Produkte F und G und nicht einfach eine Änderung der Produktpalette
  • Ihr Ziel ist die Einsparung von 2.000 Euro durch ein günstigeres Ladenlokal und nicht nur eine Kosteneinsparung

Ziele sind ein hervorragender Einstieg in ein erfolgreiches Controlling. Man macht sich über die Teilbereiche, die man ändern möchte Gedanken, dann plant man die gewünschten Änderungen und prüft, ob sich der Erfolg einstellt.

Kostenlose Unterstützung zum Aufbau eines erfolgreichen Controllings finden Sie unter http://www.unterstuetzung-im-controlling.de.

 

Was man von Thomas Reichmann, Wolfgang Kilger und Co. lernen kann und was nicht

Hallo liebe Internetnutzer,

willkommen auf meinem neuen Blog! Bevor ich richtig durchstarte, möchte ich mich zunächst einmal vorstellen:

Mein Name ist Ingrid Neyen, ich bin 51 Jahre alt und lebe in Mönchengladbach. Seit 2006 arbeite ich im Interim Management mit dem Schwerpunkt Controlling, immer da, wo es für mich etwas Interessantes zu tun gibt.

Wie bin ich dahin gekommen?

Ich habe in meinem Leben schon viel gemacht:

  • als Fremdsprachensekretärin gearbeitet
  • eine technische Bücherei geleitet und
  • als Sachbearbeiterin für den kaufmännischen Leiter Statistiken erstellt und vieles
    mehr.

Das hat mich aber alles nicht wirklich zufriedengestellt. Daher habe ich nebenberuflich BWL studiert und mein Studium auch erfolgreich als
Diplom-Betriebswirtin abgeschlossen. Da ich schon im Rechnungswesen tätig war und die Firma, für die ich damals gearbeitet habe, eine große
Marketingabteilung hatte, habe ich mir Controlling und Marketing als Schwerpunktfächer ausgesucht.

Nach dem Abschluss durfte ich gleich meine erste Führungsposition, die Leitung des Rechnungswesens übernehmen. Schwerpunkt war die Buchhaltung, nicht gerade mein Lebenstraum, aber manchmal muss man halt die Zähne zusammenbeißen und durchhalten.

Meine Sternstunde kam mit dem Verkauf an einen amerikanischen Konzern: ein Controlling wurde eingeführt und ich durfte in Eigenregie alles aufbauen und verwalten.  Mit viel Elan und Begeisterung habe ich mich auf die Arbeit gestürzt: von den Umstrukturierungen über die Kostenrechnung bis zum Reporting und der Planung.

Für mich war die Arbeit traumhaft und ich hatte super Kontakte zu den Amerikanern und den europäischen Filialen. Peter Horvath hätte sich gefreut über die Umsetzung seines Standardwerkes. Bei den anderen Abteilungen sah das ganz anders aus, die meisten haben die Amerikaner nicht verstanden, sowohl menschlich als auch wegen der Fremdsprachenkenntnisse, und das aufwendige Controlling war Ihnen einfach fremd und hatte für Sie keinen Wert.

Warum? Weil es auf den Standards der Muttergesellschaft basierte und nicht auf die Bedürfnisse der Abteilungsleiter abgeändert werden konnte. Neben dem Controlling für den Konzern war es aus personellen Gründen nicht möglich, ein separates Controlling für die Einzelgesellschaft aufzubauen.

Fazit: Für den Konzern mit seinen Standards war das Controlling ein voller Erfolg – für die Einzelgesellschaft eher eine Fiasko, da der Input nur spärlich oder unter Zwang erfolgte und eine entsprechende Qualität hatte. Das Controlling hatte den schwarzen Peter und durfte dann die Abweichungen dem Konzern erläutern. Ein erfolgreiches Controlling sieht anders aus.

Da die Firma ihren Sitz verlegt hat und meine Tochter zum damaligen Zeitpunkt noch zur Grundschule ging und es keine Betreuungsmöglichkeiten gab, habe ich das Unternehmen gewechselt – neue Chance, neues Glück!

Im neuen Unternehmen habe ich dann gleich einen Karrieresprung gemacht. Als kaufmännische Leiterin war ich neben Buchhaltung und Controlling auch für die Warenwirtschaft, den Einkauf, den Versand und das Personalwesen verantwortlich.

Das Unternehmen war aus einem deutschen Konzern ausgegliedert worden und an einen anglo-australischen Konzern verkauft worden. Es gab keine eigene Verwaltung und alle Aufgaben wurden extern erledigt. Mein Vorgänger hatte fluchtartig das Unternehmen verlassen und die Position war mehrere Monate nicht besetzt.

Was habe ich gemacht? Sie ahnen es schon – mich auf die Arbeit gestürzt. In Zusammenarbeit mit dem Konzern das Controlling aufgebaut, alle Abteilungen von den Abläufen her strukturiert, neue Mitarbeiter eingestellt, Software eingeführt etc.

Für mich wieder eine Superaufgabe. Wolfgang Kilger hätte sich über die Umsetzung seiner flexiblen Plankostenrechnung gefreut und Thomas Reichmann stolz das Reporting und die Kennzahlen betrachtet. Um nicht den gleichen Fehler zu machen wie in der vorherigen Firma, habe ich bewusst auch ein internes Controlling aufgebaut.

Dann hatte ich aber ein ganz anderes Problem: viele Abteilungsleiter wollten gar keine Transparenz und haben sich mit Händen und Füssen gewehrt mehr Informationen als nötig herauszugeben.

Fazit: Der Konzern hatte wieder sein erfolgreiches Controlling, in der Einzelgesellschaft war ich ein bisschen weiter wie vorher – aber konnte man das ein erfolgreiches Controlling nennen?

Dann habe ich mich in einer deutschen Konzernzentrale im Controlling versucht und  kam vom Regen in die Traufe. Hier war selbst der Standard nicht erfolgreich und dem Controlling wurde einfach nicht zugehört, ganz zu schweigen von Unterstützung.

Nach dieser Erfahrung war ich völlig frustriert und habe mir die Zeit genommen, zu überlegen was ich wirklich will und wie ich dorthin komme.

Was ich definitiv nicht für den Rest meines Lebens machen wollte war:

  • die reine Befehlsausführung von Konzernmuttern
  • mit Führungskräften zusammenarbeiten, für die das Controlling überflüssig ist
  • unter Zwang Daten für das Controlling einzusammeln
  • Erläuterungen abgeben für Bereiche, für die ich nicht zuständig bin
  • als Führungskraft ohne Bezug zur praktischen Arbeit in der Abteilung tätig sein

Was ich hingegen machen wollte war:

  • kreative Projektarbeit
  • konstruktive Teamarbeit leisten und unterstützen
  • mit Führungskräften arbeiten, für die das Controlling wichtig ist
  • in einem Umfeld arbeiten, in dem ich Einfluss auf das Controlling nehmen kann
  • Firmen helfen, ein erfolgreiches Controlling aufzubauen und zu pflegen

Ich habe mir dann das Interimsmanagement ausgesucht, hier gehe ich in die Firmen und leiste praktische Arbeit vor Ort. Als Externe nimmt man gerne Ratschläge von mir an und die Mitarbeiter sind dankbar für die Unterstützung.

Meine Arbeit macht mir wieder Spaß und ich habe viele Mitarbeiter und Führungskräfte in den Firmen, für die ich gearbeitet habe, glücklich gemacht und das Controlling erfolgreich.

Da ich weiß, dass auch andere im Controlling die gleichen Erfahrungen machen und sich viele kleine und mittlere Unternehmen erst gar nicht mit dem Thema beschäftigen, habe ich diesen Blog eröffnet.

Profitieren Sie von meinen Erfahrungen und lernen Sie was Ihnen Reichmann, Kilger und Co. nicht beigebracht haben – wie man ein erfolgreiches Controlling für das eigene Unternehmen bzw. eine Konzerntochter, aufbaut.

Liebe Grüße,

Ingrid Neyen

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